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Your black horizon

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Flüchtige visuelle Wahrnehmung und architektonische Beständigkeit in „ein formvollendetes Gleichgewicht“ zu bringen – das war der Auftrag an Lichtkünstler Olafur Eliasson für die Biennale 2005. Sein Zugang verbindet Kunst und Architektur in einem interdisziplinären Ansatz: In einem fensterlosen Pavillon, genau auf Augenhöhe, durchbricht ein dünner Lichtstrahl den ansonsten völlig dunklen Raum. Ohne jegliches Hindernis dient dieser Lichthorizont als primäre Lichtquelle. 

Die Lichtsteuerung von feno beinhaltet – neben zwei Signalkonvertern – vor allem die Adaption der spezifischen Lichtbedingungen auf Lopud. Das intelligente Steuergerät  fc s.dmx 48d speichert und spielt kontinuierlich eigens kreierte Lichtszenen ab. Wie in der Natur verändert sich das Licht im Innern des Pavillons den ganzen Tag über, von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang.

Während das Licht im Innern des Pavillons das Tageslicht reflektiert, erzeugt es ein neues Landschaftsbewusstsein beim Besucher, der versucht, sich den natürlichen Horizont ins Gedächtnis zu rufen. Beim Verlassen des Pavillons kann der Besucher seinen eigenen „schwarzen Horizont“ in die Landschaft zeichnen – der künstliche Lichthorizont bleibt für einige Sekunden auf der Netzhaut liegen. So wird der natürliche Horizont, der sich zwischen den Inseln Sipan und Mlijet erstreckt, für einen kurzen Moment zu einem integralen Bestandteil des Kunstwerks selbst. Diese subjektive Erfahrung schafft einfach und spielerisch zugleich den Zugang zu zeitgenössischer Kunst. 

Your black horizon Art Pavilion wurde im Juni 2005 als ein Projekt der 51. Biennale in Venedig eröffnet. 2007 zog der Pavillon als Dauerausstellung auf die Insel Lopud in Kroatien.